ERNEUERBARE ENERGIEN 05/99

 

 

 

Nachrichten

  • SolarWorld mit Wind
  • VfU mit Holland-Büro
  • Windregion Sulingen
  • Spiralflügler SF 1
  • Freiburg unerträglich
  • Nordwind vor Insolvenzverfahren
  • Enercon: Nur 2 Gondelabstürze
  • Maschinenkaskoversicherung für Windenergieanlagen
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    Nachrichten

     

    SolarWorld mit Wind

    80 Prozent der Asbeck Immobilien- und Kraftswerksgesellschaft in Bonn hat nun die ebenfalls in Bonn beheimatete Solarworld AG übernommen. Damit entsteht eine Unternehmen, das deutlich auf die Kombination von Sonne und Wind setzt, denn die Asbeck Immobilien GmbH plant derzeit Windparks mit einem Umfang von 75 MW, wovon 20 MW kurz vor der Baugenehmigung stehen und noch in diesem Jahr realisiert würden. Die Solarworld AG ist wiederum Generalimporteur von Solarex, dem Hersteller von Solarstrommodulen. Die Übernahme der windorientierten Asbeck-GmbH ist umso interessanter vor dem Hintergrund, daß sie unmittelbar vor der zweiten privaten Aktienplazierung der Solarworld AG stattfindet, die noch in diesem Jahr (drittes Quartal) den Gang an die Börse plant. Eigentümer der Asbeck Immobilien- und Kraftswerksgesellschaft waren die Brüder Frank und Mark Asbeck, die nach der Übernahme durch die Solarworld AG, deren Gründungsaktionär ebenfalls Frank Asbeck ist, noch einen GmbH-Anteil von jeweils zehn Prozent behalten. Die Solarworld AG möchte nach eigenen Angaben "im Gegensatz zur Abschreibungsbranche nicht Anteile an Windkraftwerksanlagen veräußern, sondern die WKA langfristig im Bestand halten". Derzeit verhandelt die AG mit verschiedenen Stadtwerken, um zertifizierten Ökostrom direkt an nachfragende Energieversorger abzusetzen und damit erhebliche Mehrerlöse aus Eigenstrom zu beziehen. Bei der Wahl ihres Stromlieferanten werde die Aktiengesellschaft die Kriterien der Umweltverbände einhalten und ihre Produkte gemäß der Richtlinie des Grünen Labels e.V. zertifizieren lassen. Die Gesellschaft prognostiziert für die nächsten fünf Jahre (2000 bis 20004) ein Ergebnis von mehr als drei Prozent und einen auf über 15 Prozent steigenden Erlös je Aktie. Der Ausgabekurs der Solarworld-Aktie werde 19,5 Euro (rund 40 Mark) betragen.

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    VfU mit Holland-Büro

    Das Versicherungsbüro für Umweltprojekte GmbH (VfU) von Peter Paulowski hat in den Niederlanden ein Tochterunternehmen gegründet: Die Paulowski, Müller & Partners B. V. (Verzekeringsbureau voor Milieuprojecten) ist ab sofort in Enschede tätig. Geschäftsführer sind Alfons Wispels und Helmut G.F. Müller, der zusammen mit Peter Paulowski auch die Geschäfte der deutschen Mutterfirma in Quickborn führt, die in diesem Jahr auf ihr zehnjähriges Jubiläum zurückblicken kann. Über VfU wurden bislang über 1.300 Windenergieanlagen in Deutschland versichert, womit sich das Unternehmen als Marktführer im Bereich erneuerbarer Energien sieht. Der "extrem umfangreiche" Deckungsschutz deutscher Windkraftanlagen sei bislang in den Niederlanden unbekannt und soll nun auch dort angeboten werden und "Qualitätsnorm setzen".

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    Windregion Sulingen

    Rund 8,1 Millionen Kilowattstunden haben die elf Windkraftanlagen letztes Jahr im Gebiet der niedersächsischen Stadt Sulingen produziert und so 1.800 Vier-Personen-Haushalte ganzjährig versorgen können, teilt Hartmut Wagner vom Interessenverband Sulinger Land mit. Vor dem Hintergrund eines stark rückgängigen Energieverbrauchs von 93,5 Millionen (1994) auf 67,8 Millionen kWh (1998), der auf das Ende der des örtlichen Gewerbebetriebes Lackdraht Union, aber auch auf Energieeffizienzverbesserungen in Haushalten und Gewerbe zurückzuführen sei, deckt der Windstrom inzwischen über zwölf Prozent des Gesamtverbrauchs. "Dabei findet die Effizienzrevolution durch moderne Einspartechniken erst noch statt", meint der Elektro-Ingenieur.

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    Spiralflügler SF 1

    Eine erste Kleinwindkraftanlage als Demonstrationsobjekt hat Manfred Rascher von seinem Spiralflügler SF 1 errichten können. Die Anlage ist auf einem Hausdach im bayerischen Röthenbach installiert und kann dort von außen jederzeit, auch ohne Einwilligung des Hauseigentümers, besichtigt werden (Wendelsteiner Straße 1, 90530 Röthenbach). Der Spiralflügler ähnelt äußerlich einer "quergestellten Acht" und erreicht bei einem Durchmesser von 1,03 Quadratmetern eine Leistung von bis zu 3,5 Kilowatt, meint Manfred Rascher. Die Drehzahl liege zwischen 100 und 3.000 Umdrehungen pro Minute, die Anlage schaltet ab 2,5 Metern pro Sekunde ein. Ein weiterer Prototyp mit zwei Metern Durchmesser und 15 kW Nennleistung befindet sich nach Angaben von Rauscher in Vorbereitung.

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    Freiburg unerträglich

    Gern schmücken sich die Stadtoberen von Freiburg im Breisgau mit dem Titel "Solarhauptstadt" oder gar "Umwelthauptstadt" Deutschlands - in Sachen Windenergie ist eher das Gegenteil der Fall. Die Verwaltungsspitze der Breisgaustadt hat nun den Unterlagen zur Ausweisung einer Windfläche auf dem Hornbühl das sogenannte "Darmstädter Manifest" des Bundesverbandes Landschaftsschutz (BLS) beigefügt, das recht heftig gegen die Windenergienutzung polemisiert. Nie selbsternannten BLS-Landschaftsschützer, so Johannes Drayer vom Regionalverband Südbaden-Südwürttemberg des Bundesverbandes Windenergie, treten ausschließlich gegen die Windkraft auf, hätten aber nichts gegen die massive Landschaftszerstörung beispielsweisen durch den Braunkohletagebau Garzweiler einzuwenden. "Und in ihrem erbitterten Kampf gegen Windmühlen ist der Verwaltungsspitze in Freiburg offenbar jedes Argument recht, auch wenn es von ausgesprochenen Verfechtern der Stromerzeugung aus Atomkraft, Braun- oder Steinkohle kommt. Für eine Region, die sich als Solarregion mit der Nutzung solarer Energien profilieren will, ist dies ein unerträglicher Zustand."

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    Nordwind vor Insolvenzverfahren

    Der Windkraftanlagenhersteller Nordwind Energieanlagen aus Neubrandenburg befindet sich vor einem Insolvenzverfahren, was derzeit ein Rechtsanwaltsbüro prüft. Nordwind stellt den 500-kW-Zweiflügler NW 40/500 her, der bis auf Unterschiede in der Steuerung und Regelung weitgehend dem Modell V 12 des früheren Braunschweiger Hersteller Ventis entspricht, mit dem Nordwind 1993/94 auch kooperiert hatte. Von der Nordwind NW 40/500 wurden 13 Maschinen errichtet, davon eine Anlage vor einem Jahr auf dem Testfeld des Deutschen Windenergie-Institutes in Wilhelmshaven, die nach Angaben von Nordwind die dortige V 12 ersetzte. Elf Anlagen der NW 40/500 drehen sich dagegen in zwei Windparks in Mecklenburg-Vorpommern. Als Ursache für das Insolvenzverfahren gibt der Hersteller an, daß ein größeres Windparkprojekt mit 18 Windkraftanlagen in der Nähe Neubrandenburgs wegen Vogel- und Umweltschutzprojekt gescheitert ist. In möglicher Alternativstandort könne eventuell in zwei Monaten spruchreif sein. Nordwind entwickelt derzeit noch einen 750-kW-Zweiflügler und verhandelt mit Firmen über eine etwaige Beteiligung am Hersteller, "damit es auch weiterhin Windkraft aus Mecklenburg-Vorpommern gibt".

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    Enercon: Nur 2 Gondelabstürze

    Nach Angaben des Herstellers hat es in diesem Jahr nur zwei Gondelabstürze E-40 im Vogelsbergkreis (vgl. ERNEUERBARE ENERGIEN 4/99) gegeben, der erwähnte dritte Gondelabsturz im nordfriesischen Simonsberg geschah im letzten Jahr. Geschäftsführer Aloys Wobben betont, daß Enercon selbst den Vorschlag gemacht habe, den Windpark im Vogelsbergkreis vorläufig stillzulegen, der Mitte März wieder in Betrieb ging. Enercon hat allen Betreibern von E-40-Anlagen angeboten, den kompletten Rotorkopf mit Generator und Maschinenträger auszutauschen, wofür die Betreiber ausschließlich die Personal- und Krankosten zu tragen hätten.

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    Maschinenkaskoversicherung für Windenergieanlagen

    Die Maschinenversicherung ist neben der Haftpflichtversicherung eine der wichtigsten Versicherungen für Betreiber von Windenergieanlagen (WEA). Sie sichert das Vermögen des Betreibers und ersetzt die Kosten, die notwendig sind, eine beschädigte WEA wieder in den Zustand zu versetzen, in dem sie sich vor dem Schadenfall befunden hat, bzw. zahlt die Entschädigung, um eine zerstörte WEA zu ersetzen.

    Am deutschen Versicherungsrnarkt haben sich für die Maschinenversicherung von WEA hauptsächlich zwei verschiedene Bedingungswerke etabliert, die AMB 91 (Allgemeine Maschinenversicherungsbedigungen) und die ABMG 92 (Allgemeine Bedingungen für Maschinen- und Kaskoversicherung von fahrbaren oder transportablen Geräten. Beide Bedingungswerke werden durch zusätzliche Klauseln auf das Risiko der WEA angepaßt. Einige Versicherungsgesellschaften haben ein spezielles Windenergiebedingungswerk entwickelt, das an die AMS 91 oder die ABMG 92 angelehnt sind.

    Versichert sind unvorhergesehen eingetretene Schäden an den versicherten Sachen. Das heißt, daß nicht nur die Gefahren versichert sind, die von außen auf die versicherte WEA einwirken können (z. B. Feuer, Blitz, Sturm usw,), sondern auch z. B. Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler. Man spricht deshalb auch von einer All- bzw. Mehrgefahrenversicherung.

    Durch die zunehmende Anzahl an Windenergieanlagen in Deutschland und dem bis vor kurzem noch sehr guten Schadenverlauf, kommen immer mehr Versicherungsgesellschaften auf den Versicherungsmarkt, die dieses Risiko absichern wollen. Der Betreiber sollte deshalb die Windenergieanlage bei einer etablierten Versicherungsgesellschaft versichern, die bereits eine größere Anzahl von Anlagen versichert hat.

    Einige Versicherungsgesellschaften haben Anlagen mit sehr günstigen Prämien versichert, Diese Versicherungssparte wurde aber nach einigen Schäden wieder geschlossen und alle bisher versicherten Windenergieanlagen wurden zum Ablauf bzw. nach einem Schaden gekündigt. Dieses ist für einen Betreiber fatal, denn wie soll er nach einem Schaden noch eine kostengünstige Versicherung bekommen ? Wenn er Pech hat, bekommt er gar keinen Versicherungsschutz mehr.

    Zusätzlich sollte man wissen, ob der Versicherer möglichst ein Anlage-Mix von verschiedenen Herstellern versichert hat. Damit ist die Risikostreuung eines Versicherers gesichert, Wenn also ein Anlagentyp eines Herstellers etwas häufiger von Schäden belastet ist, wird der Versicherer dieses mit Prämien anderer Windenergieanlagentypen ausgleichen. Hier zählt dann die Versichertengemeinschaft.

    Die Versicherungebedingungen sollten unbedingt eine Regelung für die Abschreibung im Totalschadensfall enthalten. Damit ist gesichert, daß der Betreiber auch noch eine Entschädigung erhält, wenn die Anlage z. B, 20 Jahre oder mehr alt ist. Hier kann als Mindestregelung ein Abschreibungssatz von 5 % pro Betriebsjahr sein. Der maximale Abzug darf aber nicht mehr als 60 % des Neuwertes der Windkraftanlage betragen.

    Eine Erstfisikosumme für die Aufräum- und Entsorgungskosten im Totalschadenfall ist sehr wichtig. Dieses sollte nicht unter 20.000,- DM sein. Damit ist gesichert, daß nach einem Schadensfall-die Entsorgung von Schrott usw. nicht vom Entschädigungsbetrag abgezogen werden muß.

    Bei der Absicherung von Windenergieanlagen unter 1 MW ist eine Selbstbeteiligung von 2.00 0 DM, bei Anlagen über 1 MW eine Selbstbeteiligung von 5.000,- DM das übliche.

    Die Frage nach dem Verschleiß wird immer wieder aufgeworfen. Generell unterliegen alle technischen Teile einem Verschleiß. Im Versicherungsvertrag wird dieses Thema sehr lapidar abgehandelt- "Ausgeschlossen gelten Schäden durch betriebsbedingte normale Abnutzung." Also deutlich-, Verschleiß ist nicht versichert.

    Außerdem sind Hilfs- und Betriebsmittel, wie z,B. Öl usw. ausgeschlossen, Auch für Bremsbeläge wird keine Entschädigung gezahlt.

    Für die Versicherungsgesellschaften ist es schwer, festzustellen, welche Anlagenteile unter den Verschleiß fallen, weil Erfahrungswerte für solche Fälle oftmals nicht vorliegen. Selbst Rotorblätter werden im Schadensfall meistens vollständig bezahlt,

    Einige Versicherungsgesellschaften entscheiden diese Frage von Fall zu Fall und von Anlagentyp zu Anlagentyp verschieden.

    Eine generelle Aussage zu bestimmten Teilen wird nur im Einzelfall getroffen, so hat z. B. vor kurzem feine große Versicherungsgesellschaft im WEA-Bereich die Betreiber eines bestimmten Windenorgiennlagentyps angeschrieben und mitgeteilt, daß von 270 eingebauten Kupplungen bisher 60 - 70 vorzeitig durch Lagerschäden ausgefallen sind. Das hauseigene Technikzentrum hatte in Zusammenarbeit mit dem Kupplungshersteller diese Lagerschäden überprüft. Dabei wurde festgestellt, daß zu erwarten ist, daß alle 270 Kupplungen über kurz oder lang diesen Lagerschaden aufzeigen wird. Der Versicherer empfiehlt den Betreibern eine neue Kupplung einbauen zu lassen und verweist darauf, daß diese Schäden nicht mehr als unvorhergesehen anerkannt werden und dadurch etwaige, beim Weiterbetrieb der Anlage durch vorzeitige Abnutzung eintretende Schäden an der Kupplung und die Folgeschäden daraus nicht mehr ersatzpflichtig sind.

    Einige Versicherer versuchen im Versicherungsvertrag den Betreiber daran zu binden, daß er die Wartungen vom Hersteller machen läßt. Dieses ist insbesondere oft der Fall, wann der Versicherer einen Rahmenvertrag mit dem Hersteller hat.
    Der Betreiber sollte darauf achten, daß er sein (qualifiziertes) Wartungsunternehmen frei wählen kann. Bei Inbetriebnahme der Windenergieanlagen schließt der Betreiber zwar im Regelfall ein Wartungsvortrag mit dem Hersteller ab, aber die Windenergieanlage dreht mindestens 20-25 Jahre und wenn er in dieser Zeit Differenzen mit seinem Hersteller/Wartungsunternehmen bekommt, möchte er evtl. ein anderes Wartungsunternehmen beauftragen. Hat er diese Freiheit, verliert er nicht seinen Versicherungsschutz.

    Zur Zeit wird es wieder modern, daß einige Hersteller von Windenerglannlagen, während der Garantiezeit kostenlosen Versicherungsschutz für die Anlagen gewähren. Eine solche Regelung hatte schon einmal ein großer Hersteller von Wlndenergleanlagen geboten. Nach dem Konkurs des Herstellers kam es für die Betreiber zu einem Chaos. Einige Anlagen wurde erst Monate später versichert, weil z.B. Versicherer ein Gutachten über den Zustand der Anlage haben wollten.

    Das Problem einer Maschinenversicherung vom Hersteller liegt auch darin, daß dieser meistens mit einer Versicherungsgesellschaft einen Rahmenvertrag abgeschlossen hat. Dieser Rahmenvertrag ist ziemlich starr und kann von einem Einzelbetreiber in der Regel nicht verändert werden. Zudem erfährt der Betreiber nicht genau, welcher Versicherungsschutz dahinter steht. Auf jeden Fall sollte der Betreiber dafür sorgen, daß er im Versicherungsvertrag als Versicherungsnehmer bzw. Mitversicherungsnehmer eingetragen wird. Damit wird er, bei einer evtl. Nichtzahlung der Prämie vom Versicherungsunternehmen informiert und kann ggf. die Prämie selbst zahlen.

    Vielfach gelten die Versicherungsverträge den Herstellers nur für die vom Hersteller gelieferten Teile bzw. sogar nur für die Windenergieanlage ohne Fundamente, Übergabestation, Kabel usw.

    Für Schäden an diesen zusätzlichen Teilen muß dann eine separate Versicherung abgeschlossen werden. Nur, dieses muß der Betreiber wissen. Denn im Schadensfall an einer nicht versicherten Sache wird auch eine Maschinenbetriebsunterbrechungsversicherung keine Entschädigung zahlen.

    Der Betreiber sollte sich beim Kauf der Anlage informieren, ob der Hersteller Rabatte gibt, wenn er ein solches Versicherungspaket nicht nimmt. Ist dieses der Fall, sollte er vergleichen, ob er so nicht zu einem besseren, weil kompletteren Versicherungsschutz kommt.

    Seit elniger Zeit werben Verbände bei ihren Mitgliedern mit (angeblich) besonders guten Versicherungsbedingungen. Empfohlen worden hier Versicherungskonzepte die sich von den anderen am Markt üblichen abheben sollen.

    Diese Deckungskonzepte waren die gleichen, die seit Jahren am Windenergie-Markt tätigen, etablierten Versicherungsvermittler anboten. Diese Versicherungsvermittler arbeiten ständig und stetig an der Verbesserung Ihrer Deckungskonzepte. Dadurch sind sie flexibler und reagieren sofort auf Veränderung am Versicherungsmarkt. Somit sind die Bedingungen von Mitte 1998 schon "Schnee von gestern".

    Betreiber und die, die es werden wollen, sollten sich verschiedene Angebote für die Absicherung ihrer WEA besorgen. Er sollte vor allem darauf achten, daß er ein erfahrenes Versicherungsunternehmen für die Absicherung seiner Anlage wählt, Wenn der Betreiber möchte, daß die Versicherungsgesellschaft, wo sein kompletter Versicherungeschutz besteht, die Anlage versichert, sollte er sich bestätigen lassen, wie erfahren die Versicherungsgesellschaft mit der Abeicherung von WEA ist. Sollte dieser Versicherer nicht das entsprechende Know-how besitzen, kann es in Form einer Beteiligung trotzdem für seinen Kunden tätig werden. Dadurch ist zumindest gewährleistet, daß ein erfahrener Versicherer die Verträge führt, d.h. abwickelt und die Haus-Versicherung am Vertrag beteiligt ist. Diese Beteiligungssuche übernimmt der Vermittler gerne. Der Betreiber hat trotzdem nur mit einer Versicherungsgesellschaft zu tun.

    Im Laufe der letzten zwei Jahre sind viele neue Versicherungsgesellschaften für die Absicherung von WEA auf den Markt gekommen. Diese neuen Gesellschaften versprechen sich eine ertragreiche Sparte. Durch den zunehmenden Konkurrenzkampf der Versicherungsgesellschaften und der bisher gut verlaufenen Schadenssituation sind die Prämien stark gefallen und die Versicherungsbedingungen ausgeweitet worden. Auch Banken wollen gerne im Versicherungsmarkt mitschwimmen. Leider haben die Banken oftmals Bänker in der Versicherungsagentur, die wohl etwas vom Geld aber wenig von Versicherungen verstehen.

    Fazit:
    Der Betreiber sollte bei der Absicherung seines Vermögens auf die vorgenannten Punkte beachten: .Erfahrung des Versicherungsvermittlers, damit verbunden: erfahrene Versicherungsgesellschaft, Abschreibung im Totalschadensfall, Aufräum- und Entsorgungskosten, freies Wartungsunternehmen.

    Verfasser,
    Lars van Ellen
    c/o Maklerbüro Ulrich van Ellen

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